Junge Menschen siedeln sich dort an, wo die Infrastruktur gut ausgebaut ist. Damit Junge in ihren Heimatgemeinden gehalten werden können, sind Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur – vor allem im ländlichen Raum – notwendig. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr, genügend leistbare Wohnungen, sowie ausreichende Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, sind wichtige Faktoren um den Lebensraum für Junge interessant zu gestalten.
Ausgangslage
Besonders kleine Gemeinden in grenznahen Randbezirken verlieren Einwohner. Junge ziehen vermehrt in Ballungsgebiete, wo die Infrastruktur meist besser ausgebaut ist. Oberösterreichs Zentralraum, besonders das Umland der Zentren Linz, Wels und Steyr, verzeichnet einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs. Wegstreckten von und zum Arbeits- oder Ausbildungsplatz sind kürzer, Wohnraum ist in größerem Umfang vorhanden und die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sind vielfältiger.
Die Junge ÖVP steht für
Investitionen in die Infrastruktur. Investitionen in den Ausbau des Verkehrsnetzes, wie etwa dem Linzer Westring oder der S10 im Mühlviertel , sind entscheidend, damit die Lebensadern quer durch Oberösterreich nicht verstopfen. Ebenso sind die Modernisierung und Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrsnetzes unumgänglich – wie die Neukonzeption der Mühlkreisbahn mit Zubringerbussen und Park & Ride Plätzen. Den Jungen muss es ermöglicht werden in ihren Heimatgemeinden, speziell in jenen, die weiter entfernt von den Ballungsräumen liegen, wohnhaft zu bleiben ohne all zu sehr auf den Individualverkehr angewiesen zu sein.

